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Seit neunzig Jahren fließt Quellwasser in Glückstadt

Glückstadt (es). Na, dann mal „Prost“ – seit neunzig Jahren trinken die Glückstädter täglich Quellwasser, wenn sie den Leitungshahn aufdrehen. Am Donnerstag, 25. Juni 1936, hieß es nämlich: „Mit dem heutigen Morgen fließt reines Quellwasser aus den Wasserleitungen“. An dem Tage wurde das Kapitel „Elbwasserwerk“ beendet. Vorbei mit Kieswäsche und Filterbecken.


Auf der Kieswäschefläche entstand ein Übungsbrandhaus und am Freitag, 13. Januar 1939, erfolgte die Übergabe an die Luftschutz-Ortsgruppe. Das Objekt wurde zum besten in der Provinz.


Wie kam es eigentlich zum Quellwasser? 1936 wurde mit dem Bau der Marinekaserne eine Fläche in Krempermoor erworben und über eine fünfzehn Kilometer lange Druckrohrleitung das Wasser befördert. Sie war die Grundvoraussetzung für den Bau der Kaserne und alle profitierten davon.


In der Stadt gab es 1936 ein 18 Kilometer langes Wassernetz und am 28. August 1936 wurde auch die Papierfabrik Peter Temming angeschlossen. Damals betrug die geförderte Wassermenge 487.000 Kubikmeter.


Die Gesamtkosten für die neue Versorgung lagen bei 400.000 Reichsmark, die Marineverwaltung gab 80.000 und das Innenministerium als Vorschuss 50.000 Reichsmark.

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