Droht die Abkupplung?
- Heinz Eimers
- 17. Nov. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Glückstadt (es). Von wegen alles nur Gerüchte – „Kreise“ geben nicht auf, die Vorteile einer „Umleitung“ der Marschenbahn aufzuarbeiten. Pendler befürchten: „Die kuppeln uns doch ab.“
Bisher fahren die Züge der Deutschen Bahn AG/Nordbahn über Herzhorn, Glückstadt und Krempe nach Itzehoe. „Dauert zu lange“, schlagen „Kreise“ vor bei der Präsentation eines Planes, der wohl über eine Milliarde Euro kosten könnte.
Demnach soll die Westküstenstrecke schneller werden, zehn Minuten möchte man auf der 16 Kilometer langen Strecke einsparen.
Wie das geht? Die Marschbahn soll ab 2036 von Elmshorn aus über Horst und Kellinghusen nach Itzehoe fahren. „Dann hat die Juckelei über Glückstadt ein Ende“, meinte ein befragter Bahn-Mitarbeiter.
Im Kieler Verkehrsministerium steht der Plan ganz oben auf der Projektliste, wie Verkehrsminister Claus-Ruhe Madsen (CDU) prognostizierte. – Bis dahin gibt es aber noch Wahlen und die Forderung, die Strecke Itzehoe–Westerland Sylt zu elektrifizieren.
Ein „Brocken“, der nicht mal eben zu stemmen sein wird. Für Pendler aus Glückstadt und Umgebung künftig nur noch Triebwagen im Nahverkehr?

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